Revolution (Make-up) Palette. Simone Westerwinter - eine Werkschau 27. Oktober 2018 bis 13. Januar 2019 Das Werk der in Besigheim lebenden Künstlerin Simone Westerwinter ist medial und stilistisch breit gefächert von Malerei, Zeichnung und Skulptur über Bodenarbeiten, Objektkunst und Rauminstallation bis hin zu Video, Fotografie und Performance. Mit der Ausstellung »Revolution (Make-up) Palette« plant sie keinen Umsturz im Museum, sondern gibt einen umfassenden Einblick in ihr fast 30-jähriges Schaffen, das sich im Grenzbereich kritisch-narrativer Inhaltlichkeit und formaler Abstraktion bewegt. Wenn sich Simone Westerwinter beispielsweise in der Serie Erziehung durch Dekoration dem Karomuster widmet, knüpft sie sowohl an ein alltägliches Design als auch an die Konkrete Kunst an. In ihren Gemälden zu den Themen Palette und Regenbogen entwickelt sie die Farbfeldmalerei weiter. Für eine andere malerische Serie verwendet sie hingegen Schrift: in Versalien gesetzte, elementare sprachliche Äußerungen wie JA und NEIN, deren eindeutige Stellungnahmen sie jedoch zugleich hinterfragt. Bei ihren performativen Arbeiten involviert die Künstlerin meist die Besucher*innen in ihr Werk und fordert diese zu Entscheidungen heraus. So fragt sie beispielsweise, ob sie frisch zubereitete rosa Zuckerwatte oder ein blaues Auge (geschminkt bekommen) möchten. Oder sie animiert diese, an einer Polonaise teilzunehmen. Die Verwandlung des einzelnen Menschen in einen Baustein eines übergeordneten Organismus mit allen Vor-und Nachteilen von Gruppendynamik offenbart sich darin ebenso wie Ritual und Ornament stilisiert sichtbar werden. Im Filmduo Raucher/Nichtraucher bezieht ein und derselbe Darsteller konträre Standpunkte, zu denen sich die Betrachter*innen positionieren können. Simone Westerwinter bezieht sich in ihrem äußerst vielfältigen Œuvre auf die kunsthistorische Tradition und fügt ihr eine neue, revolutionäre Geste hinzu – etwas Schräges aus der Palette der Möglichkeiten, irgendwo auf der Skala zwischen Make-up und Revolution, von sanft bis kühn, von rot bis grün, von grell bis pastell. Begleitprogramm Öffentliche Führungen Sonntag, 4. November 2018, 11.30 Uhr Sonntag, 2. Dezember 2018, 16.30 Uhr Sonntag, 16. Dezember 2018, 11.30 Uhr Sonntag, 13. Januar 2019, 16.30 Uhr After-Work-Kurzführung mit Apéritif Mittwoch, 14. November, 17 Uhr Donnerstag, 27. Dezember, 16.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 5. November, 17 Uhr KÜNSTLERINNENGESPRÄCHE Sonntag, 18. November, 11.30 Uhr Simone Westerwinter im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Donnerstag, 10. Januar, 18.30 Uhr Simone Westerwinter im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann Clown Duo Paulo & Herr Klemmerle Entdeckungstour durch die Ausstellung für Jung und Alt Freitag, 4. Januar, 14.30 Uhr und 17 Uhr Workshops für Kinder und Jugendliche sanftrotgrell oder kühngrünpastell? Samstag, 10. November, 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren spachteln, schütten, laufen lassen Samstag, 5. Januar, 11-14 Uhr für Kinder von 6 bis 10 Jahren 14.30-17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Weihnachts-Workshops: Kunstvolle Adventskalender Samstag, 17. November, 11–14 Uhr und 14.30–17.30 Uhr Für Kinder von 6 bis 10 Jahren Pop-Up-Weihnachtskarten Samstag, 15. Dezember 2018, 11–14 Uhr und 14.30–17.30 Uhr für Kinder von 8 bis 12 Jahren Anmeldungen für alle Workshops unter 07142 74-483 Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnung am 26. Oktober, 19.30 Uhr Studioausstellungen Luisa Richter Variationen einer fixen Idee 27. Oktober 2018 bis 17. März 2019 Die in Besigheim geborene Künstlerin Luisa Richter (1928–2015) lebte seit den 1950er Jahren überwiegend in Venezuela und zählt zu den meist beachteten Malerinnen Lateinamerikas. Ihr Werk spannt den Bogen zwischen zwei Kulturen und Lebenswelten, denn sie besuchte ihre schwäbische Heimat regelmäßig. Nach einer großen Retrospektive 2006 zeigt die Städtische Galerie nun aus dem Nachlass der Künstlerin anlässlich ihres 90. Geburtstages einen Ausschnitt aus ihrem umfangreichen Werk an experimentellen Arbeiten auf Papier: Collagen, Druckgrafiken, Schriftbilder, Tuschzeichnungen und Aquarelle mit lichten oder dichten Strukturen. Gegenständliche und abstrakte Elemente treten dabei stets in einen fruchtbaren Dialog, im Wechsel von kraftvollen, freien Linienbewegungen und figürlichen Andeutungen. Vielfach griff Luisa Richter alte Spuren und Arbeiten wieder auf, die sie übermalte und dergestalt reaktivierte oder Schicht um Schicht neu zusammenfügte: zu Variationen – nicht nur einer – fixen Idee. Zur Eröffnung am Freitag, 26. Oktober 2018, um 19.30 Uhr, laden wir Sie herzlich ein! Es sprechen: Jürgen Kessing, Oberbürgermeister Dr. Petra Lanfermann, Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Begleitprogramm Ausstellungsgespräche mit Weggefährten Marcus Richter im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann Donnerstag, 29. November, 18.30 Uhr Cynthia Thumm im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Sonntag, 24. Februar, 16.30 Uhr After-Work-Kurzführung mit Apéritif Mittwoch, 16. Januar, 17 Uhr Matthias Gnatzy Die vier Kammern des Herzens 27. Oktober 2018 bis 31. März 2019 Der Besigheimer Künstler Matthias Gnatzy ist für seine detailreichen Radierungen und Tuschezeichnungen ebenso bekannt wie für seine phantasievollen Materialassemblagen. Anlässlich seines 70. Geburtstages richtet er im historischen Gebäudeteil der Städtischen Galerie eine Kunst- und Wunderkammer ein, in der er sich – kenntnis- und anspielungsreich wie immer – verschiedenen Themenbereichen widmet. So lassen sich im Naturalienkabinett ein Rudel Nasobeme und in der Kammer des Fernwehs eine Ming Stele entdecken. Die Bandbreite im Musikzimmer reicht von Mozarts Zauberflöte bis zu Bob Dylans Tombstone Blues. Und der Literarische Salon hält ein episch-theatralisches Bilderrätsel bereit. Dieser Wandelgang durch Matthias Gnatzys vier Kammern des Herzens wird jedoch schillernd & goethend eröffnet: mit Hommagen an das Universalgenie und seinen in Freundschaft verbundenen Konkurrenten. Selbstverständlich dürfen die Besucherinnen und Besucher zahlreiche weitere Raritäten und Kuriositäten erwarten. Zur Eröffnung am Freitag, 26. Oktober 2018, um 19.30 Uhr, laden wir Sie herzlich ein! Es sprechen: Jürgen Kessing, Oberbürgermeister Dr. Petra Lanfermann, Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Begleitprogramm Künstlergespräche Matthias Gnatzy im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Sonntag, 27. Januar, 11.30 Uhr Matthias Gnatzy im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann Sonntag, 31. März, 16.30 Uhr After-Work-Kurzführung mit Apéritif Dienstag, 19. Februar, 16.30 Uhr Die Eröffnung der beiden Studioausstellungen findet ebenfalls am Freitag, 26. Oktober, 19.30 Uhr statt! Demnächst... Ab 2. Februar 2019 zeigt die Städtische Galerie die Ausstellung Franz Radziwill und die Gegenwart. Landschaft, Technik, Medien Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Am 1. November, 26. Dezember, 1. und 6. Januar ist die Städtische Galerie jeweils von 11–18 Uhr geöffnet. Am 24., 25. und 31. Dezember ist geschlossen. Eintritt frei Öffentliche Führung: 3 € Künstlerinnengespräch: 5 € Workshop: 5 € Gruppenführung: 55 € / 65 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung. Katalog 26 € Künstlerisch gestaltetes Hemd: 69 € (mit freundlicher Unterstützung von OLYMP Hemden) Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483, -819 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de

Unsere Spezialitäten

  • Eingebettet in die malerische Altstadt Bietigheims stellt die 1989 eröffnete und im Jahre 2000 erweiterte Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen eine gelungene Synthese aus historischer Bausubstanz und moderner Architektur dar.
  • Mit ihren wechselnden Ausstellungen zur Klassischen Moderne und zur Gegenwartskunst sowie einer umfangreichen Sammlung künstlerischer Linolschnitte und Kunst der Region hat die Städtische Galerie eine anerkannte Position im Kulturgeschehen rund um Stuttgart.
  • Virtueller Rundgang durch die vergangene Ausstellung "Suspense. Christian Brandl und Sebastian Speckmann"
Franz Radziwill und die Gegenwart Landschaft, Technik, Medien 2. Februar bis 22. April 2019 Ist Franz Radziwill (1895 –1983) in seiner norddeutschen Heimat ein hochgeachteter Künstler, so ist er im Süden weit weniger präsent. Das Eindringen der Technik in die Landschaft zieht sich wie ein roter Faden durch zahlreiche seiner Werke, was auf die Betrachter – bis heute – eine große Faszination ausübt. Der neusachliche Künstler, der sich 1923 in Dangast am Jadebusen niederließ, zeigt in seinen Gemälden, Aquarellen und Zeichnungen zum einen die typische Küstenregion mit Booten, Deichen und Feldern, doch zum anderen veranschaulicht er mit den integrierten Strom- und Telegrafenmasten, Flugzeugen, Marineschiffen oder Gasometern auch den technischen Zeitgeist der 1920er- bis 1960er-Jahre. Er konstruierte faszinierende Ansichten und zugleich apokalyptische Visionen, die oftmals nichts an Aktualität eingebüßt haben. Die Ausstellung thematisiert in der Gegenüberstellung von Gemälden und Aquarellen Franz Radziwills mit multimedialen Werken der Gegenwartskunst das ambivalente Verhältnis des Menschen zur von ihm erfundenen Technik – Angst und Skepsis stehen Enthusiasmus und Fortschrittsglaube gegenüber. Zur Eröffnung am Freitag, den 1. Februar um 19 Uhr laden wir Sie ganz herzlich ein. Öffentliche Führungen Sonntag, 3. Februar, 11.30 Uhr Sonntag, 10. Februar, 11.30 Uhr Sonntag, 17. Februar, 11.30 Uhr Sonntag, 24. Februar, 11.30 Uhr Sonntag, 3. März, 11.30 Uhr Sonntag, 10. März, 11.30 Uhr Sonntag, 17. März, 11.30 Uhr Sonntag, 24. März, 11.30 Uhr Sonntag, 31. März, 11.30 Uhr Sonntag, 7. April, 11.30 Uhr Sonntag, 14. April, 11.30 Uhr Sonntag, 21. April, 16.30 Uhr Montag, 22. April, 16.30 Uhr After-Work-Kurzführungen (30 Min.) mit Apéritif Dienstag, 12. Februar, 16.30 Uhr Mittwoch, 6. März, 17 Uhr Donnerstag, 4. April, 17.30 Uhr Führung für Lehrkräfte Montag, 4. Februar, 17 Uhr »Der geistige Raum der Technik« Kuratorenführung mit Dr. Petra Lanfermann und szenische Rezitation mit Lisa Kraus und Rüdiger Erk Donnerstag, 14. März, 18.30 Uhr Donnerstag, 11. April, 18.30 Uhr Speziell für Seniorinnen und Senioren: Mittwoch, 20. Februar, 10 Uhr Begrenzte Teilnehmerzahl Voranmeldung: 07142 74-483 Expertenführungen Franz Radziwills Leben, Werk und Wirkung Rundgang mit Birgit Denizel M.A. freie Kuratorin am Franz Radziwill Haus in Dangast Sonntag, 3. Februar, 11.30 Uhr Der andere Blick: Übermalungen in Franz Radziwills Gemälden Rundgang mit Dipl.-Restauratorin Barbara Springmann Donnerstag, 28. Februar, 18.30 Uhr »Papa, da hängt ja unser Franz« Rundgang mit Prof. Dr. Dr. Gerd Presler über persönliche Erlebnisse mit Franz Radziwill Donnerstag, 28. März, 18.30 Uhr Workshops für Kinder und Jugendliche Radziwimmelbilder Samstag, 23. Februar 11–14 Uhr für 6- bis 10-Jährige 14.30 –17.30 Uhr für 8- bis 12-Jährige Das verwunschene Land der Phantasie Samstag, 6. April 11–14 Uhr für 6- bis 10-Jährige 14.30 –17.30 Uhr für 8- bis 12-Jährige Studioausstellungen Luisa Richter Variationen einer fixen Idee 27. Oktober 2018 bis 17. März 2019 Die in Besigheim geborene Künstlerin Luisa Richter (1928–2015) lebte seit den 1950er Jahren überwiegend in Venezuela und zählt zu den meist beachteten Malerinnen Lateinamerikas. Ihr Werk spannt den Bogen zwischen zwei Kulturen und Lebenswelten, denn sie besuchte ihre schwäbische Heimat regelmäßig. Nach einer großen Retrospektive 2006 zeigt die Städtische Galerie nun aus dem Nachlass der Künstlerin anlässlich ihres 90. Geburtstages einen Ausschnitt aus ihrem umfangreichen Werk an experimentellen Arbeiten auf Papier: Collagen, Druckgrafiken, Schriftbilder, Tuschzeichnungen und Aquarelle mit lichten oder dichten Strukturen. Gegenständliche und abstrakte Elemente treten dabei stets in einen fruchtbaren Dialog, im Wechsel von kraftvollen, freien Linienbewegungen und figürlichen Andeutungen. Vielfach griff Luisa Richter alte Spuren und Arbeiten wieder auf, die sie übermalte und dergestalt reaktivierte oder Schicht um Schicht neu zusammenfügte: zu Variationen – nicht nur einer – fixen Idee. Begleitprogramm Ausstellungsgespräche mit Weggefährten Marcus Richter im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann Donnerstag, 29. November, 18.30 Uhr Cynthia Thumm im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Sonntag, 24. Februar, 16.30 Uhr After-Work-Kurzführung mit Apéritif Mittwoch, 16. Januar, 17 Uhr Matthias Gnatzy Die vier Kammern des Herzens 27. Oktober 2018 bis 31. März 2019 Der Besigheimer Künstler Matthias Gnatzy ist für seine detailreichen Radierungen und Tuschezeichnungen ebenso bekannt wie für seine phantasievollen Materialassemblagen. Anlässlich seines 70. Geburtstages richtet er im historischen Gebäudeteil der Städtischen Galerie eine Kunst- und Wunderkammer ein, in der er sich – kenntnis- und anspielungsreich wie immer – verschiedenen Themenbereichen widmet. So lassen sich im Naturalienkabinett ein Rudel Nasobeme und in der Kammer des Fernwehs eine Ming Stele entdecken. Die Bandbreite im Musikzimmer reicht von Mozarts Zauberflöte bis zu Bob Dylans Tombstone Blues. Und der Literarische Salon hält ein episch-theatralisches Bilderrätsel bereit. Dieser Wandelgang durch Matthias Gnatzys vier Kammern des Herzens wird jedoch schillernd & goethend eröffnet: mit Hommagen an das Universalgenie und seinen in Freundschaft verbundenen Konkurrenten. Selbstverständlich dürfen die Besucherinnen und Besucher zahlreiche weitere Raritäten und Kuriositäten erwarten. Begleitprogramm Künstlergespräche Matthias Gnatzy im Gespräch mit Dr. Isabell Schenk-Weininger Sonntag, 27. Januar, 11.30 Uhr Matthias Gnatzy im Gespräch mit Dr. Petra Lanfermann Sonntag, 31. März, 16.30 Uhr After-Work-Kurzführung mit Apéritif Dienstag, 19. Februar, 16.30 Uhr DIE STÄDTISCHE GALERIE BLEIBT IM MAI UND JUNI WEGEN SANIERUNGSARBEITEN GESCHLOSSEN! Öffnungszeiten Dienstag, Mittwoch, Freitag 14–18 Uhr Donnerstag 14–20 Uhr Samstag, Sonntag 11–18 Uhr Eintritt: 6 €, ermäßigt 4 € Öffentliche Führung: 3 € Künstlerinnengespräch: 5 € Workshop: 5 € Gruppenführung: 55 € / 65 € Führungen für Gruppen und Schulklassen nach telefonischer Vereinbarung. Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen Hauptstraße 60–64 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 74-483, -819 Telefax 07142 74-446 http://galerie.bietigheim-bissingen.de galerie@bietigheim-bissingen.de
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